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Leset hier den Bericht von Vulfric dem Bärtigen:
... und wieder wurden wir von unserem König zum Heer gezogen. Da es sich aber begab das ich wiederum des nächtens Wache hatte wurde es Mittag bis sich der Tross in Richtung Eidgenössischer Grenze aufmachen konnte. Diesmal waren wir ein Trupp von 2 Rittern und einer Rittersfrau nebst 2 holden Maiden. Eine gewisse Eile wart geboten, der Feind stand angeblich nahe Stühlingen, bereit zur Schlacht. Also durchquerten wir das Suebenland ohne unser Stammburg, den Hohenzollern und seinen Herren, unser Ehrerbietung zu erweisen. Vorbei auch an Horb das uns noch von früheren Zeiten gut in Erinnerung geblieben war. Als wir um die vierte Stunde nach dem Mittagsgeleut dort, zu Stühlingen, einzogen war allerdings vom hier geglaubten Feinde nichts zu sehen. Kundschafter berichteten das er sich in aller Eile zurückgezogen hatte. Froh über solch gute Botschaft wurde von den Dörflern sofort ein Dankesfest abgehalten bei dem es recht Lustig zuging. Die Verpflegung war gut. Für das Kindsvolk ward allerlei an Spielen geboten. Ein Falkner zeigte seine Künste. Auch gab es einige Stände mit allerlei nützlichem Hausrat. Dann, plötzlich, ein Tumult auf dem Schlosshof. Der Pöbel hatte sich erdreistet der Burgherrin den Dienst zu versagen. Wir wurden kurzerhand zum Wachdienst eingeteilt und sicherten den Zugang zum Schloss. Als der Fürst davon hörte eilte er herbei und konnte die Meute schnell beruhigen. Wir wurden drauf aus dem Dienste entlassen, Was uns nicht ungelegen kam. Die Zeit für eine kleine Stärkung ward willkommen. Dann mit frischen Kräften ging es, nahe der Dämmerung, gen Heimat die wir ohne Zwischenfälle glücklich erreichten.
© Ritter Vulvric von Truchtolfingen 1207
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