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Zum Hohen Neuffen 1208

Im Auguste des Jahres des Herren 1208 waren wir auf Geheiß des Vogtes Axel von Neuffen zu seiner Burg gezogen. Seiner Einladung gerne folgend packten wir unsere Habseeligkeiten am Donnerstage zusammen und luden die Kutsche mit dem nötigsten vor. Nikolaus von Klingenstein und meine Wenigkeit verstauten die Holzwaren so das sich unser Herr Alwin und sein Sohn Ortwin am nächsten Tage dem Rest widmen konnten. Sogleich zogen wir dann der Burg entgegen die wir wohl kurz nach der Mittagsstund erreichten. Das Lager grade betretend konnte schon erahnen das uns das Wetter wohl nichts gutes bescheren würde. Sogleich schlugen wir unsere Zelte auf wobei Alwin, Ortwin, Kornelia, Sven der Söldner und ich noch von Widukind von Rutelingin unterstützt wurden. Auch das Kindsvolk half tatkräftig mit.

In den späten Abendstunden frischte der Wind auf. Die Wolken zogen mit immenser Geschwindigkeit vorbei und der Wind wurde zum Sturm der unsere Zelte erschütterte. In dieser Nacht gab es wohl nur wenig der Leut die ein Auge zutun konnten. Jedoch unser wohl gebautes Lager trotzten dem Sturme so das wir am nächsten morgen keinerlei Verluste zu beklagen hatten. Der neue Tag begann recht gut, und die Sonne lugte auch mal hinter den Wolken hervor. Aber diese Freude währte nicht lange, denn noch vor der Mittagsstund begann es zu Regnen und diese Schauer begleiteten uns bis in die Späte Nacht hinein. Trotz dieser widrigen Umstände schafften es unsere treuen Mitstreiter Georg von Meiningen nebst Magdalena, Gunter und Susanna von Hohenstein, Rolf und Irina von der alten Burg und die Sippe des Nikolaus von Klingenstein am Samstage zu uns zu stoßen. Das Wetter verbannten wir aus unseren Köpfen und feierten die glückliche Zusammenkunft mit etlichen anderen Gästen in unserem Zelte. Hier sollten wir Riter Axel und die seinen Erwähnung finden über die wir uns besonderst freuten. Es fehlte nicht an guter Speiß und Trank und so waren alle guter Dinge.

Der nächste Morgen begann, wie es sich für den Tag des Herren gehört, mit strahlendem Sonnenschein. Sogleich wart ein Feuer von unserem Knappen Valentin gemacht so das dem morgendlichen Mahle nichts im Wege stand.

Zur Mittagszeit wurden wir freudig überrascht. Die Leute der Helfensteiner warteten mit Ihrem Besuche in unserem Lager auf. Über diese allzeit gerne gesehenen Gäste freuten wir uns besonderst. Auch kamen nochmals ein paar Gäste des Vorabends vorbei um uns nochmals Ihre Dankbarkeit kund zu tun.

Bei diesem Strahlenden Wetter war nun auch allerlei Volk unterwegs das wissbegierig alles verschlang was man zu berichten wusste. Kleine Recken wurden gewandet oder betrachteten mit strahlenden Augen und großer Erfurcht unsere Ritter und das Lager. Zur Mittagsstund wurde ein Süppchen gekocht das nach dem üppigen Mahle vom Vortage grade recht kam. Glücklich kann sich preisen wer so gute Köche hat ! Unser Dank gilt unseren Frouwen die es wie immer verstanden den Gaumen zu verwöhnen. Der Tag raste vorbei und zur späten Stund verabschiedeten sich nach und nach die Gäste und unsere Leute die gen Heimat zogen. Die Nacht verbrachten wir bei guter Witterung im freien am Feuer an dem wir noch manch Fläschchen leerten. Als wir zu Bette gingen hörte man wieder das Schnarchen des Nachbarlagers, das der Wind der letzten nächte wohl etwas gedämpft hatte es aber nicht zu übertönen in der Lage war.

Am folgenden Tag brachen wir das Lager ab und folgten den unseren in die Heimat. Bleibt nur noch sich für die Einladung auf den Hohen Neuffen bei Vogt Axel und für die Hilfe bei meinen Leuten zu bedanken.

Ach fast vergaß ich´s

Nicht unerwähnt bleiben soll unser neuer Schwertfeger Sven der Schwede und dessen liebliche Begleitung Jasemin die wohl Alwin aus den Südlichen gefilden mitbrachte. Mehr konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen konnten, aber hierrüber mehr beim nächsten Lager !

 

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